Bürgermeisterwahl in Schwaan: Danke an Tobias Müller!

Luis Kröplin, Karen Larisch

Zur Bürgermeisterwahl in Schwaan erklären Karen Larisch und Luis Kröplin, Kreisvorsitzende Die Linke. im Landkreis Rostock:

„Tobias Müller hat gekämpft und auch wenn es nicht reichte, bleibt er weiter aktiv für und in Schwaan. Sein Engagement im Wahlkampf hat deutlich gemacht, wie wichtig eine soziale und solidarische Stimme in der Kommunalpolitik ist – und wir werden dafür sorgen, dass diese Stimme weiterhin Gewicht behält. Wir danken Tobias Müller ausdrücklich für seinen leidenschaftlichen, authentischen und ausdauernden Einsatz. Auch ohne Wahlsieg hat er Themen gesetzt, Gespräche angestoßen und viele Menschen erreicht. Für uns steht fest: Der Einsatz für eine sozial gerechte, ökologische und demokratische Entwicklung in Schwaan geht weiter – gemeinsam mit Tobias und allen, die diesen Weg unterstützen.“

Bützow zeigt Farbe – Regenbogen-Schilder am Bahnhof sind ein starkes Zeichen für Vielfalt und Respekt

Luis Kröplin

Luis Kröplin, Kreisvorsitzender Die Linke. Landkreis Rostock

Bützow zeigt Farbe – Regenbogen-Schilder am Bahnhof sind ein starkes Zeichen für Vielfalt und Respekt

Die Deutsche Bahn hat am Bahnhof Bützow neue, regenbogenfarbene Schilder angebracht. Ich freue mich sehr über dieses sichtbare Zeichen für Toleranz, Vielfalt und gegenseitigen Respekt – besonders an einem Ort, der durch das berüchtigte „AfD-Bahnhof“-Schild bundesweit traurige Bekanntheit erlangt hat.

Ich finde: Das ist ein starkes und wichtiges Signal. Bützow ist bunt, weltoffen und solidarisch – und das soll man auch sehen. Gerade hier zeigt die Bahn Haltung und macht deutlich, dass Hass, Ausgrenzung und rechte Hetze keinen Platz haben.

Als Kreisvorsitzender der Partei Die Linke. im Landkreis Rostock mache ich klar: Wir stehen an der Seite aller Menschen, die sich für Vielfalt, Gleichberechtigung und ein respektvolles Miteinander einsetzen. Es ist gut, wenn öffentliche Orte sichtbar dafür eintreten, dass alle Menschen – egal wen sie lieben, woher sie kommen oder wie sie leben – die gleichen Rechte und den gleichen Respekt erfahren.

Ich hoffe, dass das Beispiel aus Bützow Schule macht und auch an anderen Bahnhöfen im Landkreis ähnliche Zeichen gesetzt werden. Solche sichtbaren Symbole sind wichtig – sie machen Mut und zeigen, dass die Mehrheit in unserem Land für Offenheit und Solidarität steht.

Kein Treten nach unten!

Karen Larisch

Karen Larisch, Kreisvorsitzende Die Linke. Landkreis Rostock

Die Statistiken der Bundesagentur für Arbeit sagen:
5% der Bürgergeldbeziehenden sind „Totalverweigerer“- 5%!

Anstatt zu hinterfragen, warum und was es braucht um sie besser zu betreuen- werden jetzt alle Bürgergeldbeziehenden an die Kandarre genommen. Auch die, die Vollzeit für einen Hungerlohn arbeiten- Alleinerziehende mit kleinen Kindern- Pflegende Angehörige- Erkrankte, die auf ihren Rentenbescheid warten und Menschen, die sich immer an alle Regeln halten und trotzdem keinen Job finden, weil ihre Ausbildung nicht ausreichend ist und es keine Möglichkeit zur Weiterbildung gibt.

Ziel der Bundesregierung ist es:

Eine „Neue Grundsicherung“ einzuführen- mit stärkeren Sanktionen als es mit Hartz 4 war.

Die Kosten der Unterkunft sollen sofort gesenkt werden, ab dem ersten Tag des Bezuges- aktuell hat man 6-12 Monate Zeit sich eine „angemessene“ Wohnung zu suchen. Diese gibt es aber überhaupt nicht mehr!

Bei den Mehrheitsverhältnissen im Bundestag könnten diese Pläne tatsächlich umgesetzt werden.

Nach unten treten ist anscheinend wirklich sehr einfach!

Hoffnung: Das Bundesverfassungsgericht lehnt dies ab, weil es gegen das Grundgesetz verstößt.