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Patrick Hoppe

 

Alter: 36

Beruf: Selbstständig, Freier Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Geburtsort: Salzgitter

Familienstand ist nunmehr seit dem 1. Mai: verlobt

Kinder: ein Sohn, zwei Töchter

WB I


Zur Person

Geboren wurde ich am 8. August 1972 in Salzgitter. Ich wuchs als einziger Sohn eines sozialdemokratischen Unternehmerelternhauses in der Region Hildesheim auf und besuchte dort ein humanistisches Gymnasium. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann und der Ableistung meines Wehrdienstes übernahm ich die Geschäftsführung des Familienunternehmens. Nach einer persönlichen Neuorientierung beschloss ich, dem Wunsch meiner Eltern zu folgen und ein Hochschulstudium zu absolvieren. Da die Wurzeln meiner Familie in Westpreußen liegen, entschloss ich mich in Greifswald zu studieren, verlor dann jedoch mein Herz in der Hansestadt Rostock, so dass ich nunmehr seit über zehn Jahren in Rostock lebe und mich beinahe als Rostocker fühle – obwohl man natürlich nur als Hanseat geboren werden kann. Diese Tradition hat mein fünfjähriger Sohn Paul begründet. Nicht zuletzt ihm gilt mein Engagement für Rostock. In meiner knappen Freizeit widme ich mich vor allem meiner Frau und meiner Familie, liebe Ausflüge aufs Land und gemütliche Abende in familiärer Runde daheim.

 

Sicherheit und Ordnung

 

Gerade in Städten erfordert das engräumige Zusammenleben ein ganz besonderes Maß an gegenseitiger Rücksichtnahme und Toleranz. Leider achten immer weniger Menschen – aus welchen Gründen auch immer – diese für das Gemeinschaftsleben unverzichtbaren Werte. Das „Entsorgen“ von Müll und Abfall im öffentlichen Raum oder die Zerstörung öffentlichen und privaten Eigentums sind dabei nur die für jeden sichtbaren Folgen dieser Entwicklung.  Hier muss die Kommune Rostock dafür sorgen, dass dies künftig effektiv unterbunden wird, notfalls auch mit drastischen Mitteln. Insbesondere müssen die Ordnungsbehörden dafür erheblich besser personell ausgestattet und mit weiteren Kompetenzen ausgestattet werden. Darüber hinaus sind aber auch Maßnahmen zu ergreifen, um die Bürgerinnen und Bürger viel stärker als bisher in ihrem Verantwortungsgefühl für die Gemeinschaft zu bestärken und sie dabei zu unterstützen, gegenüber Ordnungswidrigkeiten und Vandalismus nicht tatenlos zu bleiben. Auch eine wesentlich stärkere Zusammenarbeit zwischen der Kommune Rostock, insbesondere den Ortsbeiräten, und der Landespolizei ist hierbei dringend notwendig und wünschenswert.

 

Familie und Bildung

 

Familien spielen eine wichtige, wenn nicht die wichtigste Rolle im sozialen und wirtschaftlichen Leben einer Stadt. In vielen Punkten ist Rostock hier gut aufgestellt. Auf der anderen Seite werden die Familien insbesondere mit kleinen Kindern im Alltagsleben immer noch benachteiligt und müssen vielfältige Einschränkungen hinnehmen. Sozialamt und Jugendamt können hier aufgrund der unzureichenden personellen Besetzung und der mangelnden beruflichen Qualifizierung ihrer Mitarbeiter derzeit nicht mehr sein als eine Art „Feuerwehr“, die nur löschen, aber keine Brände verhindern kann. Auch die Mitarbeiter in den Einrichtungen der Kinderbetreuung und Jugendhilfe sind an den Grenzen ihrer Belastbarkeit. Auch hier muss die Kommune Rostock dringend handeln. Familienfreundlichkeit ist ein harter Standortfaktor, der sich letztlich bezahlt macht. Die Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Familienleben wird sich in der Zukunft zu einem entscheidenden Wirtschaftsfaktor entwickeln. Hier müssen erheblich mehr Mittel als bisher eingesetzt werden, um die Kommune Rostock für Familien lebenswert zu gestalten.

 

Soziales und Kultur

 

Eine Stadt ist vor allem ein Ort der Gemeinschaft. Gerade heute sind aber Familien mit Kindern und Senioren von Armut bedroht und werden immer mehr vom sozialen und kulturellen Leben ausgeschlossen. In einem der reichsten Länder der Erde ist dies eine unerträgliche Entwicklung. Die Kommune Rostock muss sicherstellen, dass insbesondere Kinder und ältere Menschen an den Gemeinschaftsgütern der Hansestadt teilhaben können. Dies bedeutet insbesondere kostenfreie ganztägige Kinderbetreuung, die kostenfreie Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und die kostenfreie Nutzung von Kultur- und Sporteinrichtungen. Auch wenn dies zunächst einen erheblichen Kostenaufwand bedeutet, so amortisieren sich diese Kosten jedoch mittel- und langfristig, da durch ein Leben innerhalb der Gemeinschaft sowohl sozialer Not wie auch Kriminalität wirksam vorgebeugt wird.

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