Prof. Dr. Fritz Tack [MdL, DIE LINKE] informierte sich am vergangenen Mittwoch beim Kreisvorstand der Gartenfreunde in Güstrow über die demographische Entwicklung, sich verändernde Mitgliederstrukturen und die absehbaren Folgen für die Handlungsmöglichkeiten der Vereine. Insbesondere Kleingartenanlagen ohne besondere Lagegunst, d.h. ohne Zugang zu größeren Gewässern, außerhalb von Tourismusschwerpunkten und außerhalb von starken Siedlungszentren, müssen immer häufiger mit Leerständen fertig werden. Wie der Geschäftsführer des Kreisverbandes, Volker Knop, deutlich machte, muss bei sinkender Nachfrage nach Gartenland in letzter Konsequenz auch darüber nachgedacht werden, ob und welche Flächen an die privaten bzw. öffentlichen Eigentümer zurückgegeben werden. Da diese Flächen i.d.R. vollständig beräumt werden müssen, darf davon ausgegangen werden, dass die verbliebenen Gartenfreunde mit den damit verbundenen Belastungen überfordert sein werden. Der Sprecher der Linksfraktion für ländliche Räume, Prof. Tack, sicherte zu das Thema mit in den Landtag zu nehmen, nach Möglichkeiten für eine finanzielle Unterstützung zu suchen und dies auf dem parlamentarischen Weg zu begleiten.