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Pressemitteilung: Kreisparteitag in Hohenfelde

Die Delegierten wählten die kreislichen Vertreter für die Bundesvertreterversammlung im Februar 2019 in Bonn.
Gewählt wurden Karin Schmidt aus Laage und Barbara Kirchhainer aus Sanitz, sowie Prof. Dr. Wolfgang Methling aus Papendorf und Dr. Christoph Küsters aus Krakow am See.
Schwerpunkt im Referat des Kreisvorsitzende Peter Hörnig war die aktuelle Bedeutung der Erhaltung des Friedens und eines Lebens in sozialer Sicherheit. Er zeigte Beispiele auf, wie der Kreisverband dies in konkreten Aktionen in der Vergangenheit umsetzte durch Aktionen zum Pflegenotstand und der Organisation von Mahn- u. Gedenktagen.
Der Kreisvorsitzende kündigte an, am 31.12.2018 seine hauptamtliche Tätigkeit als Kreisgeschäftsführer aus Altersgründen zu beenden. Die Delegierten würdigten seine 30-jährige engagierte Tätigkeit mit viel Applaus und der Hoffnung auf ein weiteres ehrenamtliches Wirken.
Im Verlauf des Kreisparteitages wurden 2 neue Mitglieder aufgenommen. Die Neumitglieder fanden den Weg zur Linken über ihr soziales Engagement.
Dr. Erwin Kischel, Stellvertretender Vorsitzender der Kreistagsfraktion DIE LINKE, sprach über Schwerpunkte der aktuellen Arbeit im Kreistag. Im Zusammenhang mit der Diskussion über den neuen Haushalt und die Kreisumlageerhöhung ging er auf einige ausgewählte Themen ein.
Unter anderem zur Wirksamkeit der Eingliederungshilfe für Menschen mit seelischen Behinderungen und damit verbundenen Herausforderungen, auf die Zusammenlegung der Jobcenter und der Musikschulen im Kreis, sowie auf Fragen der Jugendhilfeplanung und Schulsanierungen.
Dr. Kischel berichtete von einer stetigen Ausweitung der Personalstellen in der Kernverwaltung des Landkreises seit der Kreisgebietsreform. Im Jahr 2012 waren es 629 Stellen, nunmehr sind es 759 und die Planung für 2020 sieht 792 Stellen vor.
Die Stellvertretende Landesvorsitzende Susanne Krone ging in Ihrer Rede auf die Kernforderungen in den Leitlinien zur Kommunalpolitik ein, wie sie auf dem Landesparteitag in Grimmen verabschiedet wurden:
Das Wohnen im ländlichen Raum muss attraktiver gestaltet werden durch besseren ÖPNV, Stärkung der Vereine, sowie starke öffentliche Wohnungsgesellschaften, die bezahlbaren Wohnraum bieten.
Sie rief zur Entschiedenheit im Auftreten gegen rechte Hetze auf.