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Integration ist mehr als ein Dach über dem Kopf und Grundsicherung

Aus Sicht der Linksfraktion muss das Integrationskonzept des Landes dringend überarbeitet werden. „Das Konzept in seiner jetzigen Form gibt es bereits seit über zehn Jahren, angesichts der Entwicklungen muss geschaut werden, wo es Korrektur- und Ergänzungsbedarf gibt“, erklärte die migrationspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Karen Larisch, am Mittwoch in Schwerin.

Integration sei das Wichtigste – für die zu uns kommenden Menschen, aber auch die einheimische Bevölkerung. „Nur so können Vorurteile, Ängste und Vorbehalte auf beiden Seiten abgebaut werden, wird ein tolerantes, friedliches Miteinander möglich“, betonte Larisch. Integration sei bei weitem mehr als ein Dach über dem Kopf und Grundsicherung.  „Das A und O ist der Erwerb der Sprache.“ Angebote müssten vom ersten Tag an greifen, für die Vermittlung von Deutschkenntnissen sei qualifiziertes Personal erforderlich, auch die unterschiedlichen Niveaus müssten berücksichtigt werden.  


Larisch kündigte an, dass ihre Fraktion gemeinsam mit kommunalen Vertreterinnen und Vertretern sowie haupt- und ehrenamtlich Beschäftigten in der Integrationshilfe noch im März die Änderungsbedarfe am Landeskonzept ermitteln wird. „Die Praktikerinnen und Praktiker wissen am besten, wo der Schuh drückt und wo wir Verbesserungen erreichen müssen. Gemeinsam werden wir Vorschläge erarbeiten“, sagte Frau Larisch.