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„Energieland 2020“ – ein Konzept ohne Ansprüche, Strategien und Ziele

Nach Ansicht des Vorsitzenden und wirtschaftspolitischen Sprechers der Linksfraktion, Helmut Holter, hat die heutige Anhörung zum Konzept „Energieland 2020“ bestätigt, dass damit eben keine Strategie des Landes für eine zukunftsfähige Energiepolitik vorgelegt wurde.

„Es wurde lediglich der Ist-Zustand aufgeschrieben und hochgerechnet, was sich auch ohne Zutun der Landesregierung entwickeln wird“, erklärte Holter am Mittwoch in Schwerin. Der Anspruch an ein Strategiepapier müsse jedoch darin liegen, Zielvorgaben zu formulieren sowie konkrete Maßnahmen, wie die Landesregierung gedenkt, diese umzusetzen. „Hier hat das Konzept erhebliche Defizite, zumal drei der vier Anzuhörenden feststellten, dass Energiesparen und Effizienzsteigerung deutlich unterbelichtet sind“, sagte Holter.

Nach Angaben von Holter haben die Anzuhörenden gefordert, erneuerbare Energien zu einem weiteren Markenzeichen von Mecklenburg-Vorpommern zu machen. „Sie bestätigten damit eine seit langem von uns erhobene Forderung“, so Holter. „Leider kommen wir diesem Ziel mit dem Konzept der Landesregierung keinen Schritt näher – im Gegenteil, es setzt weiterhin auf fossile Energieträger.“